Der Kongress hat zwei Ziele

Eine europaweite Community bilden:

Zum ersten Mal veranstalten die fachspezifischen Berufsverbände der Schweiz, Deutschlands und Österreichs 2015 in Salzburg gemeinsam einen Kongress. Neben dem Austausch über fachliche und wissenschaftliche Fragen soll die Veranstaltung vor allem dem Kontakt und der Kommunikation über Ländergrenzen hinweg dienen.1 Der Kongress soll damit die Bildung einer europäischen Community im Bereich der Kunstpädagogik anstoßen und fördern.

Fachliche und wissenschaftliche Fragen bearbeiten:

Der Kongress versteht sich in der Tradition der seit 2003 in Deutschland stattfindenden Bundeskongresse der Kunstpädagogik. Die bisherigen Themen waren Generationengespräch (München 2003), Kunstpädagogik im Projekt der allgemeinen Bildung (Leipzig 2005), (Un)vorhersehbares lernen: Kunst – Kultur – Bild (Dortmund 2007), Orientierung: Kunstpädagogik (Düsseldorf 2009) und Partizipation (Dresden 2012).


Der Bundeskongress 2015 findet, thematisiert und verhandelt, was nicht evident ist und bisher kaum Beachtung gefunden hat. Er fordert auf, Blinde Flecken der Kunstpädagogik zu benennen und zu beleuchten. Es geht um Erscheinungen, Aufgaben und Herausforderungen, die (derzeit) wenig oder gar nicht beachtet werden.
Vom Kongress gehen Impulse aus, sich intensiver mit diesen Themen zu beschäftigen und entsprechend zu forschen.

Beispiele für Themen, die uns eingefallen sind:


Wie der Kongress abläuft

Programm und Struktur des Kongresses werden von einem Board beraten und beschlossen.
Einerseits gibt es Plenumsveranstaltungen (Vorträge), andererseits wird vor allem in „Sektionen“ mit 20 – 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen gearbeitet. Es treffen sich Leute, die sich etwas zu sagen haben, weil sie ähnliche Interessen haben. Sie können sich ohne Zeitdruck intensiv auf das jeweilige Thema einlassen, neue Kontakte knüpfen und alte pflegen. (Die Sektionen können und sollen das jeweilige Thema nicht abschließend verhandeln. Sie sollen vielmehr die fachdidaktische Diskussion in Gang setzen und die zukünftige Bearbeitung des Themas initiieren.)

Interessierte sind ausdrücklich aufgefordert Themen für die Sektionen vorzuschlagen.

Der Board wird die Vorschläge diskutieren und beschließen. Die Sektionen werden dann von den Einreichenden organisiert und durchgeführt. Hier sollten möglichst Leute aus verschiedenen Ländern zusammenarbeiten – d.h. die Veranstalter und Veranstalterinnen der Sektionen sollen wenigstens aus zwei verschiedenen Ländern kommen und gemeinsam an einem Thema arbeiten. (Beim Finden von interessierten Partnern in anderen Ländern ist der Board gerne behilflich.)
Die Sektionen können sehr unterschiedlich organisiert werden: Workshops, Diskussionen, Kurzvorträge, Präsentationen, Seminare &c. und mögliche Kombinationen. Pausen zwischen den Programmpunkten und das Begleitprogramm bieten Möglichkeiten zu informellem Zusammentreffen und Meinungsaustausch.
Im Vorfeld können regionale Veranstaltungen zu einzelnen Themen durchgeführt werden – z.B. als grenzüberschreitende Fortbildungsveranstaltungen, regionale Tagungen und Kongresse.
Auf der Internetpräsenz www.buko15.eu finden sich entsprechende Informationen.
Die Teilnahme von Studierenden soll durch „Stipendien“ gefördert werden.

Termine zum Einreichen von Themenvorschlägen

1. Termin: 20. Oktober 2013
2. Termin: 31. März 2014
Die eingereichten Themenvorschläge sollen einen Umfang von maximal einer Seite haben. (Wer? Was? Zusammenhang zum Kongressthema, Arbeitsformen, benötigte Ressourcen, mögliche Sponsoren)


Was bleibt

Die Ergebnisse der Tagung werden in einem Buch publiziert.
Unterrichtsanregungen u.ä. werden im Internet und im Print publiziert.

Wo es Informationen gibt

Einreichen der Themen, Fragen, Anregungen und Informationen? franz.billmayer@moz.ac.at





























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